Harald Wingerter | Ray Finkenberger-Lewin

Song Production Guide – Das Know-how der Top-Produzenten

Ausgabe: Buch
mit: DVD
Format: 124 Seiten

Der Song Production Guide zeigt, wie führende Produzenten arbeiten: Harold Faltermeyer, Peter Ries, Moses Pelham, Martin Haas, Michael Herberger, Matthias Hoffmann, Corni Bartels, Jan Beiling, Reinhard Besser stehen jeder für eine ganz bestimmte Herangehensweise an einen Song.

Dieses Buch macht nachvollziehbar, wie die Profis arbeiten und worauf es bei einer Top-Produktion ankommt.

Dieser Guide wendet sich an alle, die ihre Musik mit Hilfe von Musiksoftware wie Cubase, Logic, Ableton etc. komponieren. Bei der Arbeit am Rechner geht es nicht nur um Harmonie und Melodie - hier spielen Arrangement, Instrumentierung, Groove, Sounds, Effekte und Mix eine gleichberechtigte Rolle.

Der Blick über die Schulter der Großen bietet Inspiration und hilft jedem auf seinem Weg, einen eigenen Stil zu entwickeln. Jeder Produzent wird an Hand einer Beispielproduktion vorgestellt. Die Produktionsdaten befinden sich auf der beigefügten DVD-ROM, damit der Leser alles sofort am eigenen Rechner ausprobieren und nachvollziehen kann.

Auf der Suche nach 'nem eigenen Style, kann der Blick in eine fremde Küche sehr förderlich sein. Dieses Buch ist informativ und nah an der Praxis!

(Edo Zanki – Vilko Zanki)

 

Die Credits der Produzenten

Moses Pelham und Martin Haas: Glashaus, Sabrina Setlur, Sebastian Hämer, Rödelheim Hartreim Projekt (rhp)
Michael Herberger: Xavier Naidoo, Yvonne Betz
Matthias Hoffman: Sven Väth, Laith al Deen, Yvonne Catterfeld
Corni Bartels: Killerpilze, Joachim Deutschland, Glow
Peter Ries: *N SYNC, No Angels, BroSis, Joana Zimmer
Harold Faltermeyer: "Axel F." "Top Gun Titelmusik", "The Heat Is On"
Jan Beiling: Smood, Kim Szabo, Christof Schmitt
Reinhard Besser: Werbemusik für Adidas, Alfa Romeo, Marlboro

Vorwort

Denkt man einige Zeit zurück, an den Anfang der 90er Jahre, wäre ein solches Buch wie der „Song Production Guide“ wahrscheinlich völlig anders geschrieben worden. Und das, ob-gleich es doch im Wesentlichen um ein und dasselbe Thema geht – das Songwriting. Doch mit der Entwicklung der Software-gestützten „Digitalen Audio Workstation“, kurz DAW genannt, begann ein neues Zeitalter in der Musikproduktion, welches nachhaltigen Einfluss auf Qualität und Sound der Kompositionen sowie Art und Weise, wie Songs entstehen können, genommen hat. Mittlerweile sind zahlreiche dieser virtuellen Studiosysteme auf dem Markt. Und auch an ergänzender und integrativer Software-Peripherie mangelt es nicht. All diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass die einzelnen Phasen einer Musikproduktion, vom kreativen Prozess „Songwriting“ über die technische Umsetzung „Recording“ zur klanglichen Gestaltung „Sound-Design und Mix“ nicht länger losgelöst voneinander betrachtet werden können. Zu eng sind deren Abläufe und Abhängigkeiten miteinander verschmolzen.

Unterdessen verfügt nahezu jeder ambitionierte Musiker über derart modernes und leistungs-starkes Equipment, das es ihm ermöglicht, auf einem hohen Niveau zu produzieren. Der kreative Output lässt sich anhand der Zahl an Veröffentlichungen ablesen, die mittlerweile völlig unabhängig von Plattenfirmen und konventionellen Vertriebswegen ihren Weg über Online-Portale wie beispielsweise Finetunes, AOL, mp oder Jamba zum Konsumenten finden. Die Fans dafür lassen sich in Foren wie MySpace oder YouTube akquirieren.

All diese Möglichkeiten verschaffen dem einzelnen Musiker, jeder jungen dynamischen Pro-beraum-Band, jedem aufstrebenden DJ eine Unabhängigkeit, die sie nahezu auf Augenhöhe mit den „Großen“ im Musikbusiness bringt. Der Erfolg stellt sich in aller Regel jedoch nur dann ein, wenn man sein vorhandenes Potential bis an die Grenzen ausschöpft.

Nur wer konsequent an seinem Songwriting arbeitet, stets den eigenen Stil und Sound verfeinert, wird seinem Ziel, aus der Masse herauszuragen nahekommen. Dabei hilft es ab und an, erfolgreichen Künstlern und Produzenten über die Schulter schauen zu können.

Der „Song Production Guide“ soll dabei helfen, das vorhandene Potential besser umzusetzen, kreativ mit und im eigenen virtuellen Studio zu arbeiten und unter Mithilfe von Tipps und Tricks renommierter Künstler den eigenen Track besser zu produzieren. Sämtliche Künstler und Produzenten, die in diesem Buch zu Worte kommen, arbeiten haupt-sächlich in Deutschland, haben die hiesige Musikszene maßgeblich mitgeprägt und zeichnen für eine Vielzahl von Charterfolgen verantwortlich. Die auf der beigelegten DVD befindlichen Sessions sowie das zugehörige Audiomaterial ent-standen teilweise in Zusammenarbeit mit oder in Anlehnung an den Stil des jeweiligen Produzenten. An dieser Stelle sei auch darauf verwiesen, dass die Produktion sämtlicher Songtitel auf einem technisch überschaubaren, erschwinglichen Niveau erfolgte und genau so auch in jeder Home-Recording-Umgebung umzusetzen möglich ist.

Musik entsteht nach wie vor, vor dem Rechner. Eine DAW ersetzt nicht die Kreativität und musikalisches Know-how. Eine DAW dient allerdings dazu, die Idee zu einem Song effektiver und klangtechnisch überzeugend umzusetzen. Wir wünschen euch/Ihnen nun viel Spaß und Erfolg mit dem „Song Production Guide“ und hoffen auf zahlreiche neue Tracks und Charterfolge.

Harald Wingerter, Ray Finkenberger-Lewin

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